Reisebericht Schweden 2012

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Unser Schweden Urlaub 2012

  

09.06.2012 Tag der Abfahrt  

Um halb 6.00 Uhr steht Klaus auf. Boah man ey , wir könnten noch eine  ganze Stunde schlafen. Klaus hat Hummeln im Hintern und will los. Ich bleibe erst mal liegen. Um 7.00 Uhr hat er mich endlich soweit und ich stehe auf. Wir packen unsere letzten Sachen zusammen die wir bis zum Morgen noch benötigt haben. Ohne meine Zahnbürste fahr ich halt nicht in den Urlaub. Ein ausgiebiges Frühstück muss sein. Eine halbe Stunde eher wie geplant machen wir uns auf den Weg um das Womo abzuholen. Ausgemachter Zeitpunkt war 9.00 Uhr am Morgen, wir kommen schon um 8.20 Uhr an. Wir müssen auch nicht lange warten, kurze Zeit später kommt der Vermieter. Noch bezahlen, Schreibkram und Einweisung kommen wir schon um 9.30 Uhr vom Hof.

Unsere Nachbarn waren so nett und haben am  Vorabend die Parkplätze vor unserem Esszimmerfenster zugeparkt. Ich fahre mit unserem Pkw vor und klingele die Nachbarn raus. Alle fahren Ihre Autos hinter das Haus als Klaus mit dem Womo kommt und wir wissen das wir schnell unsere Sachen durch das Esszimmerfenster ins Womo bringen können.

Es geht los. 12.30 Uhr eine halbe Stunde eher wie geplant. Oder auch nicht ???????????? Wir haben schon die halbe Strecke zu Autobahn hinter uns  da frag ich Klaus ob er auch alle seine Handys mit hat. Er meint ---nö. Das Handy mit der schwedischen Simkarte , wo alle Telefonnummer unserer Schwedischen Freund und Bekannten gespeichert sind und sein zweites Handy liegen natürlich zu Hause. Also drehen wir um und fahren zurück. 

Klappe die zweite, wir starten neu, um 13.00 Uhr wie geplant. Wir rechnen mit 7 Stunden Fahrt bis zur Fähre, es sind zwar nur ca. 460 km bis nach „Travemünde“, aber wir sind halt langsam. Wir wollen den Sprit nicht vergeuden, außerdem haben wir 3,8 t und dürfen eh nicht schneller wie 90 km/h.

Keiner will länger eine Pause machen und wir essen Unterwegs etwas, nur kurz Fahrerwechsel und das wichtigste an der Raststätte erledigen und wir schaffen es ohne Stau und guter Fahrt bis Lübeck  in genau 6 Std. Ein kurzes Treffen uns mit einem Bekannten, gehen etwas essen und laufen ein wenig durch „Lübeck“. Dann geht es zur Fähre nach „Travemünde“.

Wir sind natürlich zu früh da, aber das macht gar nix denn ich hatte unsere Wäsche einfach in  Ikeataschen auf die Betten gestellt. Jetzt habe ich auch die Zeit die Sachen in die Schränke zu packen. Ich bin sogar noch vor dem Check-in fertig. Aber nach dem Check-in um 23.00 Uhr beginnt eine lange Wartezeit. Erst um 0.30 Uhr werden wir auf die Fähre geleitet.

Ich fahre auf die Fähre, wir müssen ganz nach unten zu den Trailern. Eine verdammt enge Kiste wird das. Ich muss an den Trailern vorbei, an jeder Seite vom Spiegel sind ca. 10 cm Platz. Gut das die Spiegel  breiter sind wie das Womo, sonst würde ich feststecken. Als ich an den Trailern vorbei bin muss ich auch noch das Womo rückwärts davor setzen. Aber es klappt sehr gut. Nach dem Aussteigen sehe  mir an wie viel Platz nach hinten ist, ups nur eine Faustbreit Platz bis zum nächsten Trailer, aber der Einweiser weis was er tut. Da bemerke ich das neben uns noch weitere Lkw einfahren. Da ist ja nur noch 2 cm Platz, ich denke nur mein Spiegel, aber der Einweiser ist schneller und klappt den Spiegel  ein. Ohne Spiegel ist Autofahren doof. Ich geh ganz schnell weg, in meinem Kopfkino höre ich es schon knirschen. Wir sind beide Todmüde. Wir suchen unsere Kabine auf, legen unsere Sachen ab.  Ein Bier muss  aber noch sein und wir gehen noch einmal in die Bar. Noch bevor die Fähre ablegt sind wir im Bett, ich merke noch ein kleines ruckeln, Klaus schläft schon.

Ich werde wach und schaue auf die Uhr, es ist schon 8.45 Uhr. Wir haben beide richtig gut geschlafen. Es gibt ein reichhaltiges Frühstück an Bord.

10.06.2012  Ankunft in Schweden

Unser Spiegel und das Womo haben die Nacht gut überlebt und es geht vorwärts. Es regnet in Malmö, juhuuuu, immer wenn wir in Schweden ankamen und es hat geregnet hatten wir überwiegen gutes Wetter.

Wir nehmen den direkten Weg nach „Lyrestad“. Wir kommen langsam aber stetig voran, denn es regnet sehr viel unterwegs. Lieber langsam und aber sicher ankommen.

Irgendwo unterwegs sehen wir zwei wahrhaftig echte Elche. Wir können zum Glück am Straßenrand anhalten und können sie aus der Entfernung beobachten. Nur wer beobachtet hier wen? Die vorbeirauschenden Autos jucken die Elche nicht die Bohne. Uns starren die Elch an und bleiben bewegungslos stehen. Na ja, bevor sie vom Gucken verhungern ziehen wir lieber weiter  ;-)

Dank guter Wegbeschreibung finden wir auch schnell das Anwesen von Hennig und Emma. Auch wenn wir manchmal denken ob wir auch wirklich richtig sind, auf den etwas breiteren aber ganz gut geschotterten Wegen. Herzlich  werden wir von Henning begrüßt und Emma wird erst mal mit Hundeleckerchen bestochen.

Zuerst lassen wir uns den gesamten Hof zeigen. Auf den Bildern sahen Scheune, Werkstatt und Co. gar nicht so groß aus und ein gemütliches Abendessen und ein langer Tratsch bis in den Morgen runden den Tag ab.

11.06.2012

Wir schlafen aus und nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nach Mariestad. Auf dem Weg dorthin sehen wir doch schon wieder tatsächlich einen Elch der über eine Wiese trabt. Kurze Zeit später sehe ich noch einen, aber nur  weil er grad den Kopf gehoben hat. Hatte ihn eigentlich für einen Felsen gehalten die hier überall rumliegen. Aber die bewegen sich ja nun mal wirklich nicht. Die beiden glauben mir nicht, typisch Männer. Aber es war wirklich einer, ein Felsen hebt keinen Elch Kopf hoch.

Hennig zeigt uns die schöne kleine Stadt. Die Kirche ist toll. Wir kaufen eine Flatrate für unsere schwedische Sim Karte, damit wir überall ins Internet gehen können.  Wir können unsere Karte für Handy und Laptop je nach Einsatzwunsch benutzen.---Angelblich---. In Lyrestad angekommen versuchen wir ins Internet zu kommen, geht nicht. Also wieder 30 km zurück. Der Typ ist verwundert und ruft Telia an. Dort wird ihm mitgeteilt das dies mit unserer alten Sim Karte nicht funktioniert. Er steht an seinem PC  fummelt daran rum, nimmt einen Umschlag mit einer Sim, schreibt drauf rum und legt ihn wieder weg. Sucht wieder in seinem PC  herum, nimmt den nächsten Umschlag usw. das Ganze geht eine ganze  Weile so weiter. Dann überreicht er uns einen Umschlag mit einer neuen Sim Karte und sagt, ist alles in Ordnung und wir brauchen noch nicht mal mehr bezahlen. Wir waren diesmal schlau und haben den Laptop mitgenommen und probieren es mitten auf dem Marktplatz im Sonnenschein auf einer Bank aus.   Es geht nicht, unser Akku wird alle, also rein ins nächste Café mit Steckdose.  Klaus und Henning probieren es weiter aber es geht nix !

Also mit offenem Läppi über die Straße und wieder rein in den Laden, zum Glück ist dieses Mal ein Verkäufer anwesend der wohl ein wenig mehr Ahnung hat. Ein paar Klicks hier und dort und siehe da, ES GEHT.

Der Angelladen hat auch offen und Klaus kauft sich noch schnell ein paar Angelhaken. Er will es Morgen noch mal mit dem Angeln probieren. Mal sehen ob ich Morgen hungern muss?

Henning backt ein Sauerteigbrot. Dazu gibt es eine selbst gemachte Bärlauch Butter. Es schmeckt herrlich, die lecker Bärlauch Butter zerfließt leicht auf dem warmen Brot und das Aroma des Bärlauch entfaltet sich richtig gut.

Wir laufen mit Henning um sein Grundstück. Eine ganze Stunde sind wir unterwegs. Es geht durch den Wald, über Felder, und über Gräber. Er erzählt uns genau wo-was- wann angebaut wird. Ich werde auf jeden Fall den weiteren Fortgang des Hofes beobachten, es ist sehr interessant.

Es ist kühl geworden und die Wärme in dem kleinen Holzhaus von Hennig tut danach richtig gut.

12.06.2012

Man, kann man hier gut schlafen. Hier herrscht absolute Ruhe. Nur ein paar Vögel hört man zwischendurch. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir zum Angeln. Aber erst müssen noch Würmer gesucht werden. Wollen die Männer nun Angeln oder gehen die Würmer baden??? Mal sehen was ich heute Abend zu essen bekomme.

Zuerst versuchen wir es am Vänner. Ich finde als erste etwas Fischiges,  den Unterkiefer eines Hechtes. Henning erklärt Klaus den Aufbau der Angelschnur, so mit Fach und Vorfach und Haken und haste nicht gesehen. Gut das ich da keine Ahnung von haben will. Ich gucke lieber in die Ferne und Genieße Sonne, Wasser und Wind.

Zwischendurch helfe ich immer wieder, Klaus sein Angelschnurgewirr auseinander zu wurschteln. Henning fängt zwischendurch sogar ein Fischlein, der für eine Mahlzeit reicht, für eine Person. Klaus will auch dorthin, aber der Weg ist felsig und steinig, aber er schafft es hin. Irgendwann wollen wir aufgeben und Klaus klettert über die Felsen zurück. Und???? Er fällt, gaaaaaaanz langsam nach vorn, zuerst mit dem Kopf auf einen Stein, der Arm und die Schulter treffen den nächsten Stein, und beim nächsten Stein ist das Bein dran. Ich weiß es  jetzt schon, das wird alles Blau und hoffe das nicht mehr ist.

Klaus hat fürchterliche Kopfschmerzen. Die Schläfe oberhalb des Brillenbügels ist abgeschürft und hat kleine Einblutungen. Am Bein ist die Haut auch weg und wird leicht blau. Den Arm schauen wir uns erst gar nicht sofort an aber der tut ihm auch weh. In Gedanken bin ich schon auf dem Weg ins Krankenhaus mit ihm, hoffentlich wird ihm nicht übel, denn dann ist es ein Gehirnerschütterung.

Nach kurzer Zeit sagt er es ginge ihm aber etwas besser und wir suchen auf Brommösund / Törsö nach einem neuen Angelplatz. Hier ist ein schöner Steg und wir dürfen hier angeln. Henning verhakt seine Lieblingspose in einem Holzpoller im Wasser, da kommt er nicht mehr dran. Außerdem baden die nur die Würmer und Blinker oder was es sonst noch so gibt. Ich gehe spazieren, schön ist es hier. Irgendwann wird mir aber doch kalt und ich bekomme Hunger. Schluss jetzt mit Würmer baden und Blinker waschen, jetzt will ich nach Hause!

Unterwegs kaufen wir uns noch etwas zu essen, denn Fisch gibt es ja nun nicht und der Kühlschrank ist leer. Gemeinsam wird gekocht und gespeist. Die Kartoffeln kochen wir nicht, denn die kommen später am Abend noch ins Feuer.

Wir tragen Holz zusammen und machen ein herrliches Lagerfeuer. Klaus bekommt nicht viel mit, denn er ist sehr müde. Er legt sich hin und schläft ein wenig. Erst später als das Feuer abgebrannt ist und die Kartoffeln im Feuer liegen  kommt er noch dazu. Zum Glück hat er die Kamera dabei, und jetzt weiß ich das es ihm besser geht. Seine Wunden haben wir inzwischen mit Cremes und Salben versorgt.

Dann wird es doch kühler und wir essen die Kartoffeln lieber im Haus. Wieder wird lange getratscht und gelacht. Es ist auch seltsam wenn man es nicht gewohnt ist, man schaut raus und es ist um 0.30 Uhr immer noch nicht dunkel, da vergisst man schnell die Zeit.

13.06.2012

Am anderen Morgen geht es weiter Richtung Mora. Wir hoffen dort auf etwas besseres Wetter, hier regnet es schon wieder. Henning begleitet uns ein Stück bis zur „Södra Råda gamal kyrka“. Dort stand einmal eine der  ältesten Holzkirchen Skandinaviens. Leider hat ein Irrer diese 2001 abgefackelt. Jetzt wird die Kirche genauso wieder aufgebaut wie sie früher einmal war. Aber wirklich wie früher !! Die Handwerker benutzen nur altes rekonstruiertes Werkzeug womit auch früher gebaut wurde, dadurch dauert der neue Aufbau Jahre. Leider sind die Malereien an den Wänden wohl für immer verloren. Die Bilder der Kirche könnt ihr euch auf der HP auch ansehen!

Je weiter wir Richtung Norden kommen umso besser wird das Wetter. In Mora haben wir dann über 20 Grad und nur wenige Wolken sind am Himmel. Klaus überlässt mir das Steuer heute freiwillig. Es geht ihm wohl doch nicht ganz so gut. Die restlichen 25 km muss Er allerdings fahren. Meine Augen werden müde. Der rote Asphalt mit den Grün gesäumten Seiten machen echt müde. Die E 45 ist halt eintönig. Als wir ankommen wird ihm plötzlich wieder schlecht, ich hoffe da kommt nicht noch mehr nach!

Wir bekommen auf dem Camping Platz fast den gleichen Stellplatz wie vor 2 Jahren. Wir richten uns ein und gehen erst einmal an den „Siljansee“, einen langen Spaziergang nach der langen Fahrt brauchen wir jetzt! Zum Abschluss wollen wir noch Essen gehen aber Enttäuschung ist groß, Das Restaurant“ Via på Hörnet“, das wir besuchen wollten gibt es nicht mehr. Wir schauen uns um und uns sagt das Restaurant „ Vasagatan 23“ zu. Die Wahl war gut, das Essen ist richtig lecker hier.

14.06.2012

Die ganze Nacht über hat es wieder geregnet und alles ist nass. Sollten wir wirklich dieses Jahr die ganze Zeit nasses Wetter bekommen? 25- 30 Grad brauchen wir nicht. Aber trocken sollte es schon zwischendurch ruhig mal sein.

Wir entschließen uns “Nusnäs“ noch einmal zu besuchen. Von dort kommt das Dalapferd her! Klaus will unbedingt fahren, aber die Fahrt von 12 km tun ihm wieder nicht gut. Also darf ich auf der Rückfahrt wieder ans Steuer. Wir durchforsten noch das Internet nach den Wetterberichten durch. Aber alle Berichte sagen egal wo in Schweden es wird Nass von oben. Wir gehen noch einkaufen, machen wieder einen Spaziergang und gehen dann einmal etwas früher ins Bett. Der Regen der wieder eingesetzt hat nervt uns so langsam.

15.06.2010

Mora ist ein schönes Städtchen, ich könnte für immer dort bleiben aber heute geht es weiter. Wir wollen heute bis „Östersund“ fahren, wenn es klappt sogar bis „Strömsund“. Bei Regen geht es los, und je weiter wir nach Norden kommen wird es tatsächlich heller und trockner. Die Fahrt ist zuerst etwas öde auf der E 45. Aber unser Navi ahnt das wohl  ;-))  und führt uns von der E 45 querfeldein über Landstraßen weiter nach Norden. Herrlich, durch kleine Dörfer, an wunderschönen Seen und herrlichen Wälder vorbei. Wir entscheiden uns jetzt doch bis „Strömsund“ weiter zu fahren.

Auf der E 45 wieder angekommen meldet sich unser Navi wieder ( wie so oft )---wegen schlechten Verkehrsbedingungen verzögert sich die Ankunft um ca. 90min. Nein, das ist uns dann doch zu viel und zu lange! Wir nehmen die Alternativroute und gleich sind es wieder 40km mehr, aber wenn es schneller geht ist es uns noch egal. Wieder bekommen wir eine Landstraße angeboten, aber das macht uns nichts, bis auf die 20km frisch gesplittete Straße. Nur sehr langsam geht es weiter, denn die Steinchen würden sonst bis auf das Dach vom Womo fliegen. Aber es hat auch seine Vorteile.

Wir entdecken von weitem ein „Reh“ am Straßenrand. Wir fahren langsam  näher und sehen es dann besser, es ist ein Elchjunges das versucht mit seinen ungelenken Beinen die Böschung wieder hinauf zu kommen wo es wohl auch her gekommen ist.  Aber unser Elchjunges schafft es natürlich. Klaus sieht noch die Mutter die oben an der Böschung hinter jungen Bäumen steht, aber ich bin so fasziniert von dem Kleinen das ich die Mama natürlich nicht sehe.  Ein paar Kilometer weiter sehen wir ein „Ren“ das sich aber nicht entscheiden kann ob es nun über die Straße will oder nicht. Es hüpft etliche Male hin und her aber entscheidet sich dann für den Rückzug. Wir standen eh schon fast, hätte mir aber das Schauspiel auch noch länger anschauen können.

Immer wieder halten wir an um zu fotografieren und zu schauen oder um etwas zu essen. Wir brauchen für 400km ganze 8 Stunden !! Aber das ist Urlaub, immer schön langsam, viel lachen und alles wie ein Schwamm aufnehmen was man sieht.

Klaus fährt heute auch wieder teilweise das Womo und ihm wird Gott sei Dank nicht mehr übel dabei. Wir kommen bei wolkenlosen Himmel und 21 Grad im Schatten in „Strömsund“ an finden einen tollen sonnigen Platz zum Übernachten. Lange sitzen wir draußen in der Sonne. Die verschwindet aber um ca. 22.00 Uhr und dann wird es frisch. Aber es gibt ja Jacken und Pullis, so halten wir es noch lange draußen aus. Neben uns stehen Norweger mit drei Windhunden mit denen wir uns auch noch etwas Unterhalten. Natürlich über die Hunde, was denn sonst! 

16.06.2012

Bei leicht bewölktem Himmel und einer ungewohnten Wärme stehen wir auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach „Vilhelmina“ in Lappland, die Stadt liegt zwischen dem „Volgsjön“ und dem „Baksjön“. Dort soll es eine herrliche Kirche der Samen geben und sie soll auf der Stirnseite dreidimensional bemalt sein. Dort angekommen suchen wir uns erst einmal einen Parkplatz an der Touristeninformation. Wir fragen wo sich die Kirche befindet und ob man mit so einem großen Womo dort hinauf fahren kann? Sie sagt das dort dieses Wochenende Festivitäten sind und wir besser hier stehen bleiben sollen und zu Fuß dorthin gehen sollten, der Weg wäre nicht weit. Vorbei an kleinen Läden mit Samischen Artikeln laufen wir die kleine Anhöhe hinauf. Wir schauen hier und dort und bleiben in einem kleinen Laden hängen !!! Ich werde wohl demnächst die einzige im Sauerland sein die mit einer knallroten Samen Mütze rumläuft, aber die passt mir wie angegossen und ist total warm auf dem Kopf. Hier finde ich auch eine tolle CD mit herkömmlichen Joik. Den modernen Joik finde ich nicht so berauschend. Die CD ist von der Inhaberin „Doris Risfjäll“ Persönlich besungen worden, sie gibt auch Unterricht in Joik Gesang. Der original Joik wird nur mit einer Trommel untermalt.

 

Wir deponieren die Sachen in dem Lädchen ( CD + Mütze + Rentierfell ) und gehen den Berg hoch zu der Kirche. Erst wollten wir nicht hinein gehen, denn  dort fand ein Workshop eines Chores statt. Klaus überredet mich das wir uns doch leise hinein schleichen könnten, und wir haben es nicht bereut. Der Gesang des Chores war einfach toll. Ich hatte zwischendurch eine Gänsehaut. Wir waren allerdings auch etwas enttäuscht, es waren keine dreidimensionalen Malereien, der ganze Altarraum war dreidimensional gebaut. Beim lauschen des Gesanges habe ich mir den Altar und die Wand dahinter mit den Fenstern noch einmal genauer angesehen, und ich staunte nicht schlecht. Wenn man ganz genau hinsieht und es weiß, dann sieht man doch an einigen Stellen das es doch nur eine glatte Wand ist und nur der Altar in der Wand eingelassen ist. Klasse eine Meisterleistung. Nach ca. 30 min war der Workshop zu Ende und wir können uns das Ganze aus der Nähe ansehen.  Pustekuchen, der Altar ist nicht in der Wand eingelassen, der steht davor. Sensationell .

Auf dem Rückweg zum Womo holen wir die CD, die Mütze und das Rentierfell ab. Erst spät am Abend sehen wir , dass „Doris“ die CD sogar noch für uns signiert hat. Wir fahren den Tag noch weiter bis „Lyksele“ um noch einen Stück weiter Richtung Süden zu kommen. Wir nehmen wieder eine Nebenstraße, die wieder sehr schön ist. NOCH! Leider klauen sie uns auf dieser Strecke wieder für 17 Kilometer den Asphalt von der Straße und wir müssen auf dem Schotter fahren. Schöööööööön langsam, macht nix, kennen wir ja jetzt schon mit dem langsam fahren. Wir übernachten in „Lyksele“. Den ganzen Tag hatten wir gutes Wetter, aber am Abend zieht es sich doch wieder zu. Na mal sehen wie morgen das Wetter wird, ich hoffe es bleibt trocken !

17.06.2012

Wie gewohnt geht es am anderen Morgen um 10.00 Uhr weiter. Auschecken und los geht es. Natürlich bei Regen. Die ganze Nacht hat es aufs Dach getropft, laufend war ich wach. Wir fahren  Richtung „Nordmaling“ über die „353“. Eine sehr ruhige Nebenstraße, ich ahne schon was kommt und so ist es auch. Auf 14 km ist die Straße aufgerissen und wir fahren mal wieder Schotterpiste. Herrlich, wir gewöhnen uns langsam daran nur 30 – 40 km/h zu fahren. Das Womo sieht danach aus wie „Sau“. Mal sehen ob es nach dem Regen etwas sauberer geworden ist? Ne, lieber kein Regen sonst müssen wir noch vor der Abgabe das Womo womöglich noch mit einem Hochdruckreiniger bearbeiten. 

Die Landschaft ist schön, und der Regen hört so langsam auf und es wird heller. Überall finden wir schöne Ecken  wo wir anhalten und eine Pause machen können. In „Örnsköldsvik“ sehen wir eine tolle Sprungschanze. Wenn dort ein Springer mal mit sehr viel Aufschwung herunter kommt landet er in den Bahngleisen oder auf der Tankstelle. So sieht es jedenfalls aus wenn man darunter steht!

Klaus fährt heute wieder nicht, er muss das Bein hoch legen, denn inzwischen hat sich der Bluterguss unterhalb von Knie über das ganze Bein verteilt. Es sieht aus als wär ein Lkw drüber gefahren. In den ersten Tagen hat man nichts gesehen, jetzt kommt es aber heftig.

Wir werden jetzt  täglich soweit südlich fahren  wie ich kann. Klaus sitzt neben mir als Unterhaltung mit dem Bein auf dem Armaturenbrett. Ist auch nicht ganz ungefährlich falls mal der Airbag aufgeht, aber es geht im Moment nicht anderes, gefährlicher ist es das Bein jetzt herunter hängen zu lassen und eine Thrombose zu riskieren. Habe auch keine Lust ihn hier irgendwo in einem Krankenhaus abzuladen, will ihn wenigstens noch einiger Maßen heil bis nach Deutschland bringen.

Wir übernachten in „Örnsdingsbunsda“, ich kann mir den Ort einfach nicht merken. Es ist etwas wärmer geworden, zwischendurch kommt die Sonne immer wieder mal durch und, ich glaube dem Wetterbericht mal das wir morgen auf unserer Strecke keinen Regen haben.

18.06.2012

Bei strahlendem Sonnenschein!! stehen wir auf. Es ist so warm das wir uns für T-Shirt und kurze Hosen entscheiden. Nachdem wir unsere morgendlichen Tätigkeiten  erledigt haben geht es los in Richtung „Höga Kusten“. Wir suchen uns einige schöne Stellen die wir gut mit dem Womo erreichen können. Den „Skuletberget“ schauen wir uns an und beobachten zwei junge Menschen wie sie gesichert den Berg erklimmen. „Bönhamn“ ist eine schönes kleines verträumtes Fischerdorf, aber hier wohnen nur „Stockfische“. Die sind vielleicht stur hier im Ort! Wir sehen einen fast leeren Parkplatz nur ein Schweizer Ehepaar steht dort und wollen uns auch dort platzieren, kaum stehen wir kommt schon eine kleine „rollende Furie“ an erklärt uns das wir dort nicht stehen bleiben können. Wir sollten uns doch hinten auf den Sandplatz stellen. ÄÄÄÄÄH, bitte??????  Ich hatte den Platz gesehen, da passt durch die Einfahrt vielleicht ein Smart aber sicher nicht unser Womo. Ich entdecke gegenüber noch einen Bus-Parkplatz, neben den 2 eingezeichneten Busparkflächen sind noch 3 normale Parkplätze eingezeichnet. Dort stelle ich mich hin, wenn sie jetzt noch motzt weil ich hinten überstehe dreh ich das Womo und lass den Hintern des Womo über die Wiese hängen, dann passt es sogar mit der Länge. Ich schaue sie nur kurz an und weg ist isse.

Als wir die Straße zum Wasser lang gehen werden alle Türen geschlossen. Irgendwie müssen wir was an uns „Tyskländer“ haben. Zum Glück ist es das erste Mal das uns so begegnet wird! Na egal, wir sehen uns das schöne Dorf trotzdem an und machen ein paar tolle Aufnahmen. Klaus wird ein wenig später von einer Möwe attackiert. Sie fliegt ihn immer wieder an und fliegt erst kurz vor ihm wieder hoch. Wir vermuten das sie dort ein Nest in der Nähe hat und entfernen uns langsam wieder vom Steg.. Irgendwie müssen wir auch mal wieder etwas essen und finden einen ganz tollen Rastplatz. Hier entscheiden wir uns den Tag auch langsam ausklingen zu lassen. Wir waren hier auch schon mal in der Gegend und wir entscheiden uns auch gleich dort wieder hin zu fahren. Ein Campingplatz ganz in der Nähe der „Höga Kusten Bron“.

Klaus will die Brücke natürlich noch einmal fotografieren, und ich weiß was er machen will. Ich bleibe ein wenig zurück. Er kommt nach kurzer Zeit wieder lächelnd zurück und sagt ich habe es  geschafft. Er hat einen Augenblick abgepasst wo keine Autos gekommen sind und ist auf die  Fahrbahnmitte gegangen um die Brücke zu Fotografieren. Dieser Blödmann, ich könnte ihn würgen  ;-)

Schnell finden wir unseren „Campingplatz Snibben“ wieder, wo wir schon vor 2 Jahren einmal waren. Herzlich werden wir hier begrüßt und bekommen sogar noch den gleichen Platz den wir vor 2 Jahren schon hatten wieder. Hier ist es diesmal sehr voll, damals waren wir im Mai hier, da war es sehr ruhig hier. Schnell packen wir unsere Stühle aus und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Leider ziehen Wolken auf, aber es bleibt warm.  Wir entdecken in einer Birke direkt vor unserem Womo einen Brutkasten an dem ein sehr reges Treiben herrscht.  Klaus holt seine Kamera Ausrüstung und schießt mit seinem großen Tele tolle Aufnahmen. Wir sitzen schon im Schatten einer Wolke, aber die Sonne über dem Wasser spiegelt sich stark im Wasser. Wir lassen den Abend ganz gemütlich und entspannt mit einem ? Bier ausklingen.

19.06.2012

So jetzt ist schon über die Hälfte der Zeit um bis wir Schweden leider wieder verlassen müssen. Es geht immer weiter südwärts. Die Fahrt war eintönig über die E4. Oft halten wie an um etwas Sonne zu tanken. Aber dadurch wird unsere Laune auch nicht besser. Wir nehmen als nächstes Ziel einfach mal „Gävle“. Wir schlendern durch „Gamla Gävlä“. Diese Altstadt ist einfach zum knutschen. Ganz klein und ganz wie in einem Dornröschenschlaf versunken. Anschließend gehen wir noch ein wenig shoppen. Frisches Gemüse und Obst brauchen wir. Außerdem brauchen wir noch unbedingt einen neuen „After Bit Stift“. Den hatte uns ein Schwede einmal empfohlen! So was gutes gibt es bei uns in Deutschland nicht. Brennt zwar am Anfang einen Moment, aber dafür hört das jucken der Mückenstiche schnell auf. Auf einem Naturcampingplatz finden wir einen Nachtstellplatz. Am Wasser kann man hier die Abendsonne genießen, außerdem ist es hier ganz still.

20.06.2012

Die Nacht war sehr ruhig, außer dass ich mir heute Nacht mal wieder meinen Kopf an dem blöden Schrank über mir angestoßen habe. Keine Ahnung warum ich mich Nachts immer im Schlaf aufsetze und von dem Bums am Kopf wach werde. Wir fahren heute etwas früher los weil wir beide keinen richtigen Hunger haben. Außerdem haben wir Hunger auf Brötchen und die bekommen wir hier nun mal auch nicht.

Wir entscheiden uns nicht den direkten Weg nach „Stockholm“ zu nehmen. Erstens wollen wir nicht schon wieder die E4 nehmen, zweitens können wir in „Stockholm“ erst um 14.00 Uhr einchecken. Die Fahrt wird sehr schön und abwechslungsreich. Unterwegs bekommen wir auch unsere Brötchen und gegen 11.00 Uhr kommt dann der Hunger und wir Frühstücken erst mal lange und ausgiebig.

Außerdem rufe ich auf „Långholmen“ an (auf Schwedisch) und frage ob dort noch Platz für uns ist. Schön es hat geklappt. Das ganze Gespräch führe ich auf Schwedisch. Als ich meinen Namen nenne, redet die Dame am Telefon auf einmal Englisch mit mir. Mein Nachname ist wohl gar nicht „Schwedisch“ genug. Ist echt lustig, ich rede Schwedisch mit ihr, und Sie antwortet mir auf Englisch. Den schon vorgebuchten Platz für den 23.und 24.Juni werde ich erst vor Ort stornieren. Das ist mir dann doch zu schwierig am Telefon.

Wir kommen gut durch den Verkehr in „Stockholm“ diesmal kein Stau und der Verkehr ist zwar ziemlich dicht, aber mit dem Navi finden wir direkt nach „Långholmen“ ohne uns in dem Gewühl zu verfahren. Die Einfahrt zum „Husbilplats“ auf „Långholmen“ geht über eine einspurige enge Brücke. Ich bin mit dem Womo schon fast auf der Brücke, da kommt doch so ein wahnwitziger Jaguar Fahrer von der anderen Seite. Er hatte mich garantiert schon vorher gesehen. Aber stehen bleiben oder zurückfahren kommt für IHN ja nicht in Frage. So ein Ar…. Der Klügere gibt nach und ich setzte langsam zurück. Ich blockiere inzwischen beide Fahrbahnen und der Ar…… könnte ja rechts rum rausfahren. Aber nein er will links rum raus, ich muss noch weiter zurück und die Dame in ihrem Pkw neben mir setzt auch noch ein Stück zurück und zeigt ihm den Mittelfinger. Ich danke der Dame 1. weil sie auch Platz gemacht hat und 2. weil sie ihm den Stinkefinger gezeigt hat.

Beim Check-in  geht das Spiel mit Englisch und Schwedisch weiter. Sie versteht mich gut sonst würde sie ja nicht auf mein Anliegen sofort antworten. Dann kommt der Hammer ! eine zweite junge Dame, kommt vor den Tresen der Anmeldung und erklärt uns auf Deutsch wo unser Stellplatz ist und wo die Sanitäranlagen sind. Ich muss kräftig schmunzeln und erzähle ihr das wir den Platz schon kennen. Wir sind jetzt schon das dritte hier.

Hier auf dem Platz finden sich alle Nationen Europas wieder. Italien, Belgier, Deutsche, Norweger, Schweden und und…. Richtig toll find ich das !

Ich brauche erst mal eine Pause und nen Milchkaffee. Klaus guckt mich an wie ein Auto weil ich einen Kaffee will, ( ich trinke sonst keinen Kaffee ) aber meine Augen sind müde und ich will heute Abend nicht beim Abendessen in „Gamla Stan“ (Altstadt) einschlafen.

Nach dem einrichten, ausruhen und Kaffee trinken machen wir uns erst einmal fertig und machen uns auf den Weg ins Getümmel. Klaus stellt fest das er seine Karte für die „Tunnelbana“ ( U-Bahn) zu Hause vergessen hat. Also müssen wir eine neue Karte kaufen. Ich habe meine alte Karte noch und brauche sie nur wieder neu aufladen.

Wir schlendern wie wir es gewohnt sind an erstem Abend in „Stockholm“ durch „Gamla Stan“ und gehen danach in einem Nobelrestaurant essen. Machen wir nicht oft, aber so ein oder zwei Mal im Jahr lassen wir es uns gut gehen. Klaus ist Fisch und ich esse Ren.

Nach einem Verdauungsspaziergang lassen wir den Abend gemütlich ausklingen. Klaus flirtet in der „Tunnelbana“ noch mit einer jungen Dame, ich schätze sie so auf 1 Jahr alt. Die Grimassen der beiden sind süß, und lachen kann die Kleine auch herzhaft.

21.06.2012

Herrlicher Sonnenschein und Wärme, dass nennt man Urlaub. Wir frühstücken Fürstlich und dann geht es ab in die Stadt. Wir entscheiden uns für eine Schiffsfahrt in die „Schären“ (Inselwelt) von „Stockholm“. Das Wetter ist geradezu Ideal dafür. Klaus zieht sich andere Schuhe an, ich pack mal lieber seine Treter ein in denen er sehr gut laufen kann. Gut so, denn er braucht sie schon nach ca. 500 m.

Wir brauchen auch nicht lange warten bis unserer ausgesuchter Trip losgeht. Einmal „Vaxholm“ und zurück. 3 Stunden viel frische Luft, viel Sonne und viel zu sehen. Auch viele zickige doofe Deutsche (furchtbar wie die sich benehmen). Wenn wir irgendwo sitzen und einige Leute auf uns zu kommen, können wir zu 98% erkennen ob es Deutsche sind oder nicht, sie haben so ein besonderes „Gehabe“ an sich--platz da - jetzt komme ich. Wir hoffen mal nicht das wir genauso zu erkennen sind !!

Wir warten auf einem Holzsteg bis wir auf unser Schiff können, dort tummeln sich zwei Enten. Sie sind sehr zutraulich und kommen sehr nah an uns heran und setzten sich einen halben Meter vor unsere Bank und putzen sich ordentlich sauber. Dann geht die Fahrt los. Drei herrliche Stunden lang!

Nach der Fahrt in die Schären nehmen wir die Straßenbahn wieder zurück in die City und gehen erst einmal Kaffee trinken. Klaus wusste noch das der Kaffee in einem bestimmten Cafe sehr gut war und so ist es auch wieder heute. Beim Bestellen merke ich das ich sehr schnell gesprochen habe, und so kommt auch die schnelle Antwort. Ich muss mal wieder bitten langsamer zu sprechen, ( tala långsammare) sie ist ein weniger erstaunt, aber die junge Frau bleibt Gott sei Dank beim schwedisch. Geht doch! So und nun noch ein wenig shoppen. Für Klaus fällt noch ein T-Shirt ab, das war es dann für heute. Zurück zum Womo und einen gaaanz gemütlichen Abend machen. Ausruhen in der Sonne sitzen, einfach nichts tun, herrlich.

 22.06.2012

Es ist wie in den letzten Tagen sehr warm, wir entscheiden uns wieder für kurze Hosen und T-Shirt.

Klaus geht Brötchen holen, und als er wieder zurück ist erzählt er mir das er ein Brötchen nicht bezahlen konnte weil er zu wenig Geld mitgenommen hatte. Macht nichts, bezahlen wir es gleich wenn wir aus checken. Das Frühstück dauert wieder etwas länger aber trotzdem kommen wir sehr früh weg. Wir vergessen auch beim aus checken nicht das Brötchen bezahlen.

Sehr schnell sind wir aus „Stockholm“ raus aber wir müssen Einkaufen und wir hoffen bald auf ein Lebensmittelgeschäft zu stoßen. Denn heute ist „Midsommarafton“ (Mittsommar)und da machen die Geschäfte eher zu. Wir wollen schon aufgeben aber irgendwann finden wir dann doch noch kleines Geschäft und können uns ein paar frische Lebensmittel kaufen.

Um 13 Uhr wird der Verkehr weniger und ab 14 Uhr sind die Straßen fast wie leer gefegt. Sämtliche Geschäfte, auch Imbissbuden an den Straßen sind zu. Gut das die Tankstellen mit „Kreditkarte“ bedient werden können. Sonst sähen wir jetzt alt aus und könnten nicht mehr weiter. Es ist kälter geworden, das musste nicht sein.

Selten sieht man noch ein Auto auf der Straße dadurch kommen wir sehr gut voran. Unterwegs wollen wir das altes Dorf „Lundby“ besichtigen. Es ist tatsächlich beschildert und wir fahren in die Richtung. Zuerst kommen vier Häuser durch die eine schmale Straße geht. Wir fahren weiter und weiter aber die Beschilderung ist weg. Also drehen wir um und fahren zurück, so Weit kann das doch nicht von der E 20 weg sein. Auf dem Rückweg fahren wir wieder durch diese 4 Häuser und merken dass es sechs Häuser sind und mitten drin steht ein Schild (Lundbx???) Ups, so klein hatten wir es uns nun auch nicht vorgestellt.

Kurz vor 18.00 Uhr kommen auf „Öland“ an und fangen gleich am ersten Camping Platz an und fragen ob noch Platz für uns ist. Es sieht sehr voll aus, ob wir wohl weiter suchen müssen??? Nein, es ist noch genug Platz für uns. Wir erledigen das Nötigste wie Strom etc. und haben gleich einen netten Plausch mit den Nachbarn hinter uns. Es sind Schweden die auf dem Platz ihren „Mittsommar“ feiern. Als er mir zu schnell redet sage ich dem netten Mann er möchte bitte etwas langsamer reden da ich nur etwas schwedisch spreche. Er schaut verdutzt auf unser Nummernschild und sagt, ah Deutschland. Klaus antwortet, Nej Tyskland (Deutschland) da musste er lachen. Wir reden noch etwas über das Wetter mit ihm und gehen dann am Wasser spazieren, noch ist es trocken.

Dann entdecken wir einen Uralten Miniwohnwagen. Klaus fragt die Besitzer ob er ihn Fotografieren darf, er darf. Das „Ding“ kommt ursprünglich aus England, ist 62 Jahre alt !! und etwas größer wie eine „Brot Dose“.

Den restlichen Abend verbringen wir im Womo, leider beginnt wieder ein Dauerregen. Aber von der Terrasse des Hauptgebäude hören wir die Livemusik. Die Band spielt ein Lied nach dem anderen und es sind nur ein paar Leute unter den Sonnenschirmen die ihnen zuhören. Die Jungs tun mir leid, denn sie machen echt gute Musik.

23.06.2012

Es ist warm, und der Wetterbericht sagt bis zum Mittag Sonne voraus. Das reicht uns aus um die „Burg Eketorp“ zu besichtigen. Die Fahrt dorthin geht teilweise am Wasser entlang, an Getreidefeldern in denen auch sehr viel Mohn wächst vorbei. Wir finden die rekonstruierte und nachgebaute Festung schnell.

Es ist schon gewaltig das diese Mauern nur durch aufeinander gelegte Steine besteht und auch noch stehen bleibt! Am Eingang der Burg steht ein Schild das man die Tiere nicht füttern soll, und tatsächlich laufen Schweine im Innern der Burg frei rum. Sie fühlen sich im wahrsten Sinne „Sau“ wohl.

Wir können uns dort im Bogenschießen versuchen. Erst darf ich, ich treffe mit zwei Pfeilen die Scheibe, der dritte Pfeil trifft nur knapp daneben. Klaus will es auch probieren. Er bemerkt etwas auf seinen Fuß und was sieht er dort? Ein Schweinchen kuschelt mit seinem Bein. Jetzt schießt Klaus. Nein NICHT auf das Schwein ! Er trifft mit allen drei Pfeilen die Scheibe, einmal sogar in die Mitte ! Es ist sehr interessant in der Anlage. Sie wurde in drei Epochen benutzt, und zwei Epochen sind teilweise Nachgebildet. Man muss allerdings bei dem begehen der einzelnen Hütten den Kopf stark einziehen, denn die Türen und Decken sind sehr niedrig. Es ist auch ein schönes Museum angeschlossen, in dem eine Ausstellung von Gebrauchs Gegenständen aus der damaligen Zeit zu sehen sind.

Der Wind wird sehr heftig, aber die Sonne scheint weiter. Auf der Rückfahrt zur Brücke nach „Kalmar“ ziehen dunkele Wolken auf, und auf der Brücke haben wir ein tolles Lichtspiel. Rechts der Brücke ist das Wasser teilweise grün. Links der Brücke bricht die Sonne stellenweise durch die Wolken und zaubert auf dem Wasser eine Glitzerdecke.

Die Fahrt führt uns natürlich zuerst auf die E 20. Aber nach einer kurzen Zeit führt uns das Navi wieder runter von der Autobahn. Na, ok ist bestimmt auch interessanter wie die langweilige Autobahn. Und so ist es auch. Vorbei an Feldern, Wald, Wasser, Rindern und Dörfern. Die Strecke über die Autobahn wäre bestimmt schneller gewesen, aber wir haben ja noch Urlaub.

Bei „Heike“ kommen wir so Punkt 18.00 Uhr an. Jetzt müssen wir schauen wo wir Parken können? Neben ihrem „Lilla Köksgården“ dem Laden wäre eine gute Stelle, aber ob die lang genug ist für unser Wohnmobil? Ich messe sie mit Beinlängen aus. Es fehlt wohl etwas, aber Klaus sagt das passt. Er weist mich ein und meint, okay er steht gut so. Ich frag ihn nur, und was mach ich mit dem „Meter Womo“ das noch auf der Straße steht??????. Heike und Klaus setzen einen Steckzaun ein wenig um und ich fahre dann weiter bis in einen Holunderbusch. Jetzt geht es mal so gerade! Wenn wir länger gewesen wären, dann hätt ich mich einfach gegenüber zu den Schafen auf die Weide gestellt. Es wird ein langer Abend. Hier wird es sogar schon fast dunkel in der Nacht.

24.06.2012

Guten Morgen Regen. So langsam aber sicher geht mir der Regen auf die Nerven. Wie immer nach einem ausgiebigen Frühstück welches heute der Uhrzeit nach eher ein Brunch war fahren wir mit Heikes Auto das sie uns geliehen hat nach „Karlskrona“ und besuchen das „Marinemuseum“. Ein „Dagenslunch“  (Tagesgericht) was sehr reichhaltig ist bekommen wir dort auch noch. Leider regnet es den ganzen Tag und an einen Bummel durch die Stadt ist gar nicht zu denken. Also fahren wir zurück und haben wieder einen entspannten Abend bei Heike auf der Veranda. Heute wird es nicht nach Mitternacht und wir gehen etwas eher ins Bett.

25.06.2012

Ich hasse inzwischen Regen. Schlecht geschlafen hab ich auch, Klaus hat geschnarcht, der Regen hat aufs Dach getrommelt und irgendwas anderes hat mich auch noch zwischendurch geweckt. Auf deutsch ---eine blöde Nacht.  Heike muss eh noch in die Stadt und nimmt uns mit. Nachdem sie Angelegenheit erledigt hat fahren wir nach „Vägga Smokehouse“ bei „Karlshamn“ und kaufen erst einmal richtig Fisch ein. Gut das wir den Kühlschrank dabei haben, so können wir auch einiges an Fisch mitnehmen. Eine Spazierfahrt durch die Gegend ist auch ganz nett, aber das Cafe in das sie uns  führen wollte ist leider geschlossen. Den Abend verbringen wir wieder im Wintergarten, aber heute geht es früher ins Bett. Morgen wollen wir weiter fahren.

26.06.2012

Heute ist es ausnahmsweise einmal trocken, fragt sich nur wie lange? Es ist sogar schon am frühen Morgen richtig warm. Wir Frühstücken, verstauen erst mal wieder alles Fahrsicher, und verabschieden uns von „unserer Heike“. Der Rest der Familie schläft noch. Wir steuern als erstes Ziel „Kivik“ an. Der Ort ist wirklich schön. Wir stehen lange auf einer Mole im Wind und schauen auf das Wasser. Der Hafen ist klein und übersichtlich.

Wir wollen weiter nach „Ystad“. Klaus hat schon lange den Wunsch dort auf den Fährten von „Wallander“ zu wandeln. Aber leider ist hier kein Platz für uns. Es sind nur wenig Parkplätze dort und so eng angelegt das wir mit dem Womo keine Chance haben. Selbst etwas außerhalb haben wir keine Chance. Wir fahren noch weiter raus und finden dafür in einem Industriegebiet einen ganz tollen Platz direkt am Wasser wo wir erst mal eine lange Mittagspause machen.

Wir wollen die „9“ weiter am Wasser entlang nach Malmö fahren. Aber keine Chance, irgendwie haben sie die „9“ geklaut und wir kommen ums Verrecken nicht auf die schöne am Wasser entlaufende Straße. Kurz vor Malmö gehen wir noch einige Teile einkaufen. Z.B. Mitbringsel für Magda, „Polarbröd“ und „Ramlöser“ und für uns auch den guten „Hushaltsost“.

Wir suchen unseren Camping Platz auf den wir uns ausgesucht haben. Wir sind natürlich viel zu früh dort. Wir wollten eigentlich einen „Quickstopp“ Platz haben , das heißt wie kommen um 21.00 Uhr und fahren vor 9.00 Uhr wieder weg. Aber wir sind müde und wollen noch ein wenig am Wasser lang laufen.

Wir finden einen schönen Platz und richten uns schnell ein. Da wir noch keinen Hunger haben gehen wir sofort zum Wasser. Wir sehen schon von weitem Drachen und erkennen aber das es sich nicht „nur“ um Drachen sondern um „Skysurfer“ handelt. Schnell hole ich noch die Kamera aus dem Womo, dann entdecken wir auch noch einen sehr langen Steg der ins Wasser führt. Wir gehen hinaus auf den Steg und von hier kann man sogar auch noch die „Öresundbrücke“ sehen. Einige Skysurfer bemerken das Klaus das Treiben auf dem Wasser fotografierte und sie fahren sehr dicht heran und führen ihre Sprünge vor. Ein Sky surf  Segel ist ca. 12qm groß. Fast zwei Stunden lassen wir uns dort vom Wind durchpusten.

Der Wind macht hungrig. Das Wasser für unsere Spagetti muss erst mal kochen. Bis wir mit essen und spülen fertig sind ist es schon bald 21.00 Uhr. Der Wind hat die Wolken richtig weg geblasen. Das Womo wird immer mehr durchgeschüttelt. Die Nacht wird bestimmt unruhig. Wir können uns dann schon mal daran gewöhnen, bei dem Wind wird es wohl Morgen keine ganz ruhige Überfahrt mit der Fähre wie sonst.

Wir bereiten für Morgens noch alles vor damit wir am frühen Morgen schneller wegkommen und ruhig den Platz verlassen können ohne die Platznachbarn zu stören. Wir werden wohl die ersten sein die hier aufbrechen.

27.06.2012

So leise wie möglich machen wir uns vom Acker. Schnell, und ohne uns zu verfahren finden wir den Hafen. Wir sind ein halbe Stunde zu früh, macht aber nichts. Lieber ein wenig warten als zu spät. Check-in geht erst um 8.00 Uhr bei Finnlines.

Ich freue mich schon auf den Kakao aus dem Automaten der letztes Jahr sehr lecker war. Diesmal bekomme ich allerdings nur hellbraunes Wasser das nach nichts schmeckt. Bei Klaus seinem Kaffee fehlt die Milch.

Um 7.40 Uhr kommen die Damen in den Counter, ein Mann der auch in der Wartehalle sitzt springt auf und rennt sofort dort hin. Wir wissen aber das die ihr Fensterchen erst um 8.00 Uhr öffnen und bleiben sitzen. Es muss ein Deutscher sein, denn er rennt den Fußboden vor dem Schalter bald durch.

Eine ältere Dame setzt sich neben uns und telefoniert. Ich lausche denn ich kann sie recht gut verstehen. Sie hat Probleme mit dem Auto und braucht von ihrem Gesprächspartner die Bezeichnung von dem Öl welches sie für das Fahrzeug benötigt.

Um Punkt 8.00 Uhr geht die Jalousie am Counter hoch und es wird gestürmt. Man machen die Deutschen wieder eine Hektik. Die Fähre legt erst in 2 Stunden ab, sie werden schon alle mitgenommen. Es dauert alles ein wenig länger weil einer der Damen eingearbeitet wird. Wie bekommen unsere Papiere und können das Stück bis zur Schranke weiter fahren. Und jetzt beginnt das warten bis die paar Pkw und 2 Wohnmobile auf die Fähre fahren können.

Nach einer Stunde werden wir abgeholt und Klaus fährt auf die Fähre. Der nette Mann sagt zu Klaus „left and upstairs“. Er freut sich und meint er könne ganz bis nach vorne fahren. Da hat er wohl was falsch verstand. Ich berichtige ihn und sage zu ihm,--neeee, links rüber und die Rampe hoch. Er fragt—ehrlich und ich sage ja, und wir landen - auf dem Oberdeck. Da haben wir noch nie gestanden. Unser Womo darf Seeluft schnuppern.

Die drängelnden Deutschen nerven weiter. Rein ins Schiff, rein ins Restaurant und Frühstücken. Ein deutsches Ehepaar ist besonders schlimm. Jeder der beiden läuft mindestens 5 mal zum Büffet. Wir warten lieber auf das Mittagsbüffet, denn wir haben schon im Womo gefrühstückt.

Irgendwann gehe ich spazieren und ich sehe mir die Öffnungszeiten des Restaurants an. Ups, ich habe da wohl im Internet was falsch gelesen. Es gibt erst um 18.00 Uhr wieder was zu essen. Inzwischen ist es 13.00 Uhr und der Hunger kommt so langsam.

Klaus geht in Richtung Oberdeck und schaut ob er auf das Oberdeck kommt. Aber wie vermutet ist alles abgeriegelt. Aber das ist ihm egal, er hängt die Kette aus und macht trotzdem seine Fotos von der Öresundbrücke ! Wir haben auch unsere Kekse die wir uns für den Nachmittag mitgenommen im Womo vergessen. Auf das Oberdeck dürfen wir nicht mehr. Und nun?????? Dann gibt es halt Eis und Chips. Also gibt es für jeden ein Eis zum Mittag und für Klaus noch eine kleine Tüte Chips. Wasser haben wir genug dabei und Kaffee aus dem Automaten gibt es auch.

Es  herrscht Ruhe auf dem Schiff. Alle Lkw Fahrer und auch einige Familien gehen in ihre Kabinen zum Schlafen. Klaus macht es sich auf einer Sitzbank bequem, legt sich hin und schläft ein wenig. Ich nehme mir mein Handy zur Hand und probiere mal aus was es dort für Spiele gibt. Man sind diese Tagesfahrten langweilig, noch nicht mal genug Leute da die man beobachten könnte. Zum Glück kommen wir mit der älteren Dame vom Counter ins Gespräch. Ganz überraschend spricht sie fließend Deutsch. Es stellt sich heraus das sie eine Deutsche ist die seit 40 Jahren in Schweden lebt.

Am Abendbüffet sind wir fast die ersten. Die schlafende Passagiere sind auch wieder alle da. Das Büffet ist abwechslungsreich aber mit den Gewürzen haben sie aber wirklich etwas gespart.

Wir legen kurz vor 19.00 Uhr an obwohl wir mit 30 Minuten Verspätung abgefahren sind. Da wir ganz oben stehen können wir erst um 19.30 Uhr von der Fähre  der „Finnlines Reederei“ wieder runter fahren.

Wir wollen eigentlich in „Lübeck“ übernachten. Den einen Stellplatz den wir kennen den wollen wir nicht. Der zweite ist ganz versteckt und trotz Navi kaum zu finden. Er soll bis 20 Uhr geöffnet sein, aber um 19.45 Uhr ist schon keiner mehr da. Außerdem merken wir das wir auch nur noch 5 Euro in der Tasche haben. Wir sind extra mit wenig Euro in der Tasche gefahren. Also wird das hier auch nichts mehr.

Wir wollen noch ein Stück fahren und uns dort einen Schlafplatz suchen, wenn es sein muss auch auf einem Autobahnparkplatz ist. Nach einiger Zeit denke ich mir so, wir könnten doch eigentlich auch durchfahren. Ich habe noch nicht ganz zu Ende gedacht, da fragt mich Klaus - wollen wir durchfahren?

Also gut, mit normalen Tempo wollen wir sehen wie weit wir kommen. Wir machen genügend Pausen und bekommen sogar in Herford noch um kurz vor Mitternacht noch etwas zu Essen.

In den letzten 90 min. machen wir noch 2 x einen Fahrerwechsel. Aber wir sind fertig als wir um 02.30 Uhr zu Hause ankommen. Wir wollen nur noch ins Bett und nehmen nur unsere Geldbörsen und Handys mit.

Schnell ins Bad und dann ins Bett. Ups was ist das ???? Unsere Bettsachen sind ja noch im Womo. Ich bin schon ausgezogen und Klaus zieht ein langes Gesicht weil er denkt er müsse jetzt raus und unsere Decken und Kissen holen.

Im Esszimmer habe ich noch eine komplette Bettgarnitur für Gäste, das bekommt Klaus. Ich hole mir zwei kleine Kissen aus dem Wohnzimmer und eine Wolldecke habe ich auch noch. Reicht, muss keiner mehr raus.

Ich stelle noch den Wecker auf 8.00 Uhr. Das Womo steht 100m vom Haus entfernt und ich weiß das alle Leute die vor dem Haus parken morgen früh zu Arbeit fahren.

28.06.2012

Ich könnte den Wecker an die Wand knallen. Aber nach dem zweiten mal klingeln stehe ich dann doch auf. Klaus schläft noch wie ein Stein. Ich schaue draußen nach und es ist alles frei vor dem Haus. Schnell ziehe ich mir was über mein Nachthemd, denn ich will gleich wieder in mein Bett. Schnell das Womo wieder vor dem Haus geparkt und ich wieder in mein Bett, aber  einmal aufgestanden schläft man nicht wieder ein. Also wieder raus aus der Kiste. Ich organisiere schon mal einen Arzttermin für Klaus und ruh mich weiter aus. Aber schlafen ist nicht mehr.

Klaus kommt gegen 10.30 Uhr aus seinem Bett geschlichen und schaut mich zerknittert an. Er sagt, hast du schon mal geguckt…..(ob draußen Platz ist). Ganz spricht er es nicht aus und freut sich das ich das Ding schon vor dem Haus steht!.

Unser Urlaub ist vorbei. Jetzt geht es ans Ausräumen und Putzen. Wir hatten viel Regen, aber man kann ja nicht jedes Jahr immer nur super Wetter haben. Und trotzdem war es schön.

Soviel von unserem Jahres-Urlaub 2012

           Klaus & Claudia

 

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Begegnungscafé “Come together”

05.12.2018

 

 

 

 

 

 

und weiter geht es! Wir laden wieder zum Begegnungscafé Come together ein…

Am.05.12.2018 startet um 15.00 Uhr unser Begegnungscafé Come together. Bis 17.00 Uhr kann man hier in der Bücherei zusammenkommen, sich mit den Neuenrader Flüchtlingen unterhalten und neue Kontakte knüpfen. Und das alles bei Kaffee, Tee oder Kuchen. Herzliche Einladung!

 

 

 

 

 

 

 

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Aktualisiert am 19.10.2018

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